Am 28. März 2024 informierte Urban Sports Club (USC) die Behörden und seine 100.000 Mitglieder über ein massives Datenleck. Kundendaten waren ungeschützt im Internet zugänglich. Es handelt sich um Namen, Adressen, Telefonnummern sowie Kopien von Ausweisen und Reisepässen. Bis zu 50.000 Mitglieder sind von diesem Vorfall betroffen. Dadurch besteht die Gefahr von Identitätsdiebstahl, Betrug und anderen Straftaten. Besonders problematisch ist, dass die Daten auch Informationen über die besuchten Fitnessstudios enthalten. Kriminelle könnten dadurch Rückschlüsse auf die Bewegungsgewohnheiten der Kunden ziehen.
Es ist bisher unklar, wie lange die sensiblen Daten des Start-Ups frei im Internet zugänglich waren. Die Datensätze stammen teilweise aus den Jahren 2017, 2018 und August 2019. Zuletzt wurden die Dateien im Oktober 2022 verändert. Mitte März 2024 wandte sich ein anonymer Betroffener an die Berliner Datenschutzbeauftragte.
Urban Sports Club hat den Vorfall bestätigt und die Sicherheitslücke mittlerweile geschlossen.