Zwischen dem 11. März und dem 1. August 2020 gelang es Unbekannten, in das Netzwerk des Versicherungssoftware-Anbieters Vertafore einzudringen und Daten von circa 27 Millionen texanischen Führerscheininhabern zu stehlen.
Der Angriff wurde durch einen menschlichen Fehler begünstigt, da die betroffenen Daten auf einem ungesicherten Server gespeichert waren. Zu den im gestohlenen Datensatz enthaltenen Informationen gehören Namen, Geburtsdaten, Adressen und Fahrzeugregistrierungshistorien. Die Finanzinformationen und Sozialversicherungsnummern der Betroffenen hingegen wurden während des Vorfalls nicht kompromittiert.
Obwohl bislang keine Hinweise auf einen Missbrauch der abgeschöpften Daten gefunden werden konnten, bietet Vertafore den Betroffenen ein Jahr lang kostenlose Dienstleistungen zur Kreditüberwachung und zum Identitätsschutz an. Die texanischen Behörden ermitteln zu dem Vorfall.