Die Carnival Corporation geriet im April 2026 ins Visier der Ransomware‑Gruppe ShinyHunters, die den Konzern am 18./19. des Monats auf ihrem Erpressungsportal listete. Die Täter behaupteten, mehr als 8,7 Millionen Datensätze mit personenbezogenen Informationen sowie internen Unterlagen entwendet zu haben und setzten eine Frist bis zum 21. April.
Carnival bestätigte kurz darauf einen sicherheitsrelevanten Vorfall: Man habe verdächtige Aktivitäten rund um ein kompromittiertes Nutzerkonto festgestellt und den Zugriff blockiert.
Am 22. April veröffentlichte ShinyHunters die Daten auf ihrem Opferportal. Der Leak war Teil einer Kampagne, die auch Zara und 7‑Eleven traf – ein Hinweis auf fehlende Einigung.