Der US‑Konzern Meta ist von einem massiven Datenleck betroffen. In einer frei zugänglichen Datenbank mit mehr als 149 Millionen Login‑Datensätzen, die Sicherheitsforscher Jeremiah Fowler bereits im Mai 2025 entdeckte, fanden sich 17 Millionen Facebook‑ und 6,5 Millionen Instagram‑Konten – inklusive E‑Mail‑Adressen, Passwörtern und Login‑URLs.
Fowler führt die Daten auf global verbreitete Infostealer‑Malware zurück, die Anmeldedaten automatisiert von infizierten Geräten abgreift und zentral speichert. Für Nutzerinnen und Nutzer ergaben sich erhebliche Risiken: Angreifer könnten Profile übernehmen, Nachrichten versenden, Phishing‑Kampagnen starten oder Follower auf betrügerische Seiten umleiten.
Der Datensatz enthielt zudem Millionen weiterer kompromittierter Zugänge, darunter Logins zu Gmail, Binance‑Konten, Netflix und iCloud. Trotz wiederholter Warnungen von Fowler blieb die 96‑GB‑Datenbank mehr als einen Monat lang öffentlich zugänglich.