Der US‑Streaminganbieter Netflix war von einem erheblichen Sicherheitsrisiko betroffen, nachdem 3,4 Millionen seiner Logins in einer frei zugänglichen Datenbank entdeckt wurden. Sicherheitsforscher Jeremiah Fowler stieß bereits im Mai 2025 auf die Datensätze mit insgesamt 149,4 Millionen exfiltrierten Zugangsdaten und machte den Fund im Januar 2026 öffentlich.
Die Netflix‑Zugänge enthielten E‑Mail‑Adressen, Passwörter und direkte Login‑Links. Nach Fowlers Analyse stammten die Daten aus Infostealer‑Malware, die Zugangsdaten von Streamingdiensten, E‑Mail‑Konten und Finanzplattformen automatisiert sammelte. Im selben Datensatz fanden sich auch kompromittierte Logins für Gmail, Binance‑Konten, Facebook und OnlyFans.
Trotz wiederholter Warnungen an den Hosting‑Anbieter blieb die 96 GB große Datenbank mehr als einen Monat lang offen zugänglich – und wuchs in dieser Zeit weiter an.